Filmfest München 2017

Filmfest München 2017

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Die Empfänge

Gleich los ging es am 23. Juni 2017 mit dem Crew Call in München im Mixed Munich Arts, das Get Together der SchauspielerInnen, veranstaltet von Crew United. Danke an die Veranstalter für diese Möglichkeiten der Zusammenkunft.

Die "Movie meets Media" am 26. Juni 2017 im P1. Ein Event, auf dem alle Vertreter der Film und Medienbranche zusammen kommen und sich austauschen können. Stars und Sternchen aus Film und Fernsehen im Gespräch mit Castern, Regisseuren, Autoren, Redakteuren, freien Journalisten. Hier steht der Dialog im Vordergrund, eine gelungene Veranstaltung.

Der Bavaria Empfang, ein reines Treffen der Filmbranche, im Haus der Kunst in der schönen Altstadt von München. Ein toller Event mit LIve-Musik in heimeligem Ambiente, bei dem die Gäste auch noch während des Abbaus der Kulisse weilen wollten, weil es so schön war!

Die Filme

Es gab zahlreiche Diskussionen, Ehrungen und Filme zu schauen. Ich hebe nur die in der Abwägung am beeindruckendsten Beispiele hervor.

Am 28.Juni war der Deutsche-Genrefilm-Tag zum Filmfest, der mit einer anregenden Podiumsdiskussion zum Thema startete.  Moderiert wurde das Ganze vom Regisseur von "Immigration Game" (2017) Krystof Zlatnik. Mit dabei waren noch Florian Lormes von "Fandom" (Wikia) sowie die Regisseure brandaktueller Genrefilme wie RP Kahl ("A tought of Extasy"), Oliver Kienle ("Die Vierhändige"), Adolfo J. Kolmerer ("Schneeflöcken") und der Produzent von "Berlin Falling" Norbert Kneißl. Trotz Diskussionen um den Punkt "Was ist Genre-Film überhaupt?" und "Wie lässt er sich etablieren?", war allen Teilnehmern gemein das Ideal auch mit wenig Geld ungemein gutes Kino zu produzieren.

Die besten Beispiele an dem Abend waren "Schneeflöckchen" von Adolfo, der direkt im Anschluss an die Podiumsdiskussion als Secret Screening Film im Museum Lichtspiele gezeigt wurde. Eine moderne Adaption auf Pulp-Fiction mit intelligenter Story. Ein aboluter Must Seen!!! Im Anschluss war im Gasteig die Premiere des neuen Filmes von und mit Ken Duken "Berlin Falling". Der mit ganzen 70.000,- € Budget echte Hollywood Qualität auf die Leinwand zauberte. Der Film lebte im Wesentlichen von der schauspielerischen Leistung von Tom Wlaschiha und Ken Duken, der packenden Geschichte und kleinen technischen Raffinessen. Geht doch!

Auch dieser Film wurde unabhängig produziert und kam mit kleinem Budget aus, "Die Königin von Niendorf" von Joya Thome. Ein Kinderfilm, der an derartige Filme früherer Jahrzehnte anlehnt, in denen Kinder noch in der Natur und ohne technisches Klimbim auf die Suche nach Abenteuern gingen. 

Die Partys

Ob Indie-Night, Peng Peng, Monaco Party oder Premierenfeiern, die Party in München war endlos und immer fröhlich! Hier ein paar Eindrücke:

"Something Stupid" am 29.06.2017 im Zenith, war mit rund 2.000 geladenen Gästen die wohl größte Party des Filmfestes.

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